Wie wird 2026 abgerechnet? Neues zu Hybrid-DRG und Co. mit Prof. Dr. Dominik Franz

Shownotes

Weitere Informationen rund um das Thema Abrechnung und Erlöse finden Sie auf unserer neuen Online-Themenseite: https://ku-gesundheitsmanagement.de/abrechnung-und-erloese - wir freuen uns über Ihren Besuch!

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00:00:08: Liebe Hörerinnen und Hörer, herzlich willkommen zu unserem KU Podcast.

00:00:12: Hier sprechen wir mit ausgewählten Expertinnen und Experten aus dem Krankenhausmanagement zu aktuellen Themen der Gesundheitsbranche.

00:00:20: Wir möchten dabei auf den jeweiligen Schwerpunkt unseres Fachmagazins KU Gesundheitsmanagement näher eingehen.

00:00:26: Und zwar kurz,

00:00:28: knackig

00:00:28: und leicht verständlich.

00:00:43: Krankenhausabrechnung im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr.

00:01:11: Hallo, Herr Franz.

00:01:12: Schön, dass Sie hier sind.

00:01:13: Ich freue mich sehr, dass das geklappt hat.

00:01:15: Ja, liebe Frau Kopp, ganz meinerseits.

00:01:17: Ich wünsche Ihnen ein frohes neues Jahr an dieser Stelle und natürlich auch allen Zuhörerinnen und Zuhörern und bedanke mich für Ihre Einladung.

00:01:25: Vielen Dank, Herr Franz.

00:01:26: Ich hoffe, Sie sind auch gut in das neue Jahr gestartet.

00:01:30: Sie sind Geschäftsführer der Franz und Wenke GmbH und ich habe gesehen, Sie feiern dieses Jahr sogar eine Jubiläum.

00:01:36: Seit zwei Tausend Sechzehn, also seit zehn Jahren beraten Sie nun mit Ihrem Unternehmen verschiedene medizinische Leistungsabbringer.

00:01:42: Und auf dem vergangenen Kodierfachkräftekongress der KU Gesundheitsmanagement haben Sie einen sehr informativen Vortrag rund um die neuen Hybrid-DRGs gehalten.

00:01:52: Zum Zeitpunkt des Vortrags war allerdings der DRG-Grupper noch nicht da.

00:01:57: Ist es inzwischen denn veröffentlicht?

00:02:00: Was gibt es zu diesem, so aus Ihrer Perspektive, zu sagen?

00:02:03: Die Liste der vom INEG-Zertifizierten der GRG-Grupa für im Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr.

00:02:29: zu somatischen Fallpauschalen im DRG-System in dem Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr

00:02:32: im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Wer soll da noch durchblicken?

00:02:54: Was bedeutet das denn für die Leistungserbringer und das Medizin-Controlling?

00:02:58: Und wie kann bei dieser Komplexität denn überhaupt noch eine ideale Patientensteuerung praktisch umgesetzt werden?

00:03:05: Eine Patientensteuerung, insbesondere bei elektiv zu therapierenden Patientinnen und Patienten, kann und sollte idealerweise über die Indikationssprechstunde umgesetzt werden.

00:03:20: Die Indikationssprechstunde ist der geeignete Ort und die Planung eines Operations- oder Interventionstermins.

00:03:29: Und hier ist der geeignete Zeitpunkt, um die entsprechenden Weichen zu stellen.

00:03:37: Hierbei gilt es, wichtige Fragen zu beantworten und zu klären.

00:03:42: Zum Beispiel Klärung der Indikation.

00:03:46: Was wird therapiert?

00:03:49: Klärung des Behandlungsziels.

00:03:52: Wie soll therapiert werden?

00:03:54: Welcher Sachkosteneinsatz führt zum Behandlungsziel?

00:04:00: Und ganz wichtig auch, Klärung der postoperativen Versorgung.

00:04:05: kann der Patient am Tag des Eingriffs guten Gewissens nach Hause entlassen werden.

00:04:11: Und dann natürlich die Fragen, die jetzt schon seit ein paar Jahren relevant sind, liegen.

00:04:18: Kontextfaktoren vor.

00:04:20: Sind diese Fragen beantwortet, sollte im Nachgang eine Fallsimulation erfolgen.

00:04:27: Hierzu sind ICD-Codes, OPS-Codes und der Gruppe erforderlich.

00:04:32: Das Ergebnis zeigt den potenziellen Abrechnungspfad auf der Basis der zu diesem Zeitpunkt vorhandenen Informationen auf.

00:04:40: Also AOP-Abrechnung, Hybridfallpauschale mit Aufnahme und Entlassung am gleichen Tag oder Hybridfallpauschale mit mindestens einer Übernachtung oder vollstationäre Aufnahme und Abrechnung über die üblichen stationären Fallpauschalen.

00:04:58: Um diese Fallsteuerung effizient umzusetzen, muss das Hybrid-DRG-System möglichst einfach und übersichtlich strukturiert sein.

00:05:06: Sonst wird es insbesondere von den Leistungserbringern nicht akzeptiert werden.

00:05:13: Was ist denn Ihre Ansicht nach das Hauptproblem, welches sich durch die Hybrid-DIGs ergibt und wie ist damit umzugehen?

00:05:20: Das Hauptproblem ist nach meiner Meinung der Wechsel von

00:05:24: der

00:05:25: retrospektiven Kodierung nach der Entlassung zur prospektiven Steuerung vor Behandlungsbeginn.

00:05:33: Die Hybridpfeilforschalen sind für die Kliniken eine riesige Herausforderung.

00:05:38: Es wächst die Bedeutung effizienterer Prozesse in der klinischen Leistungserbringung für verschiedene Patientengruppen.

00:05:46: Und mit der Einführung des DHG-Systems wurden die stationär erbrachten und dokumentierten Leistungen mit ICD und OPS verschlüsselt, aber bisher überwiegend retrospectiv.

00:06:00: Aus der abgeschlossenen ärztlichen und nichtärztlichen Dokumentation wurde dann versucht, über die Kudierung eine möglichst sachgerechte Leistungsabbildung zu erreichen.

00:06:11: Das ist so nicht mehr fortführbar.

00:06:15: Aktuell verschwimmt für viele Leistungsbereiche die klassische Trennung zwischen stationärer und ambulanter Versorgung.

00:06:23: Mit der Einführung der Hybridfallpauschale steht ein zusätzlicher Bedarf zur effizienten Patientensteuerung.

00:06:29: Die Patientensteuerung erfordert, dass viele Tätigkeiten, die bislang retrospektiv durchgeführt wurden, nun am Anfang der Behandlung, wie wir oben schon berichtet haben, in der Indikationssprechstunde erfolgen müssen.

00:06:43: Die klinischen Strukturen unter ärztliche und pflegirische Personaleinsatz müssen dann an diese neuen Rahmenbedingungen angepasst werden.

00:06:51: Ohne prospjektive Steuerung verlieren Häuser Geld und Zeit.

00:06:57: Wird es denn vor diesem Hintergrund der ganzen Neuerhung und für ein Krankenhaus nun gänzlich unattraktiv über Hybridiatis abzurechnen oder sehen Sie dabei auch Chancen zur Optimierung?

00:07:10: Nach meiner ganz persönlichen Meinung sollten die Krankenhäuser die Hybridfallporsche ein unbedingt als Chance begreifen.

00:07:17: Eine effiziente Patientensteuerung, eine an die Form der Leistungsentbringung angepasster Einsatz von Infrastruktur, Personal und Sachmitteln kann auch im Umfeld einer Klinik zu einer Torse und somit zu einer Win-win-Situation für Kliniken und Patienten werden.

00:07:35: Selbstverständlich gibt es hier kein Patentrezept und wie immer steckt der Teufel im Detail, das ist klar.

00:07:41: Aber eine systematische Hybrid-DRG-Vermeidungsstrategie wie es jetzt an vielen Stellen diskutiert wird, sei es durch eine systematische Verlängerung der Verweihlauer auf drei Übernachtungen oder aber die grundsätzliche Abkehr von über Hybrid-DLGs vergüteten Leistungsinhalten halte ich ganz persönlich für den falschen Weg.

00:08:06: Stattdessen, was sagen Sie denn, wie muss ich ein Krankenhaus in dieser Phase nun strukturell aufstellen?

00:08:13: Wenn Sie als Krankenhausenmanager jetzt Prioritäten setzen müssten, wo würden Sie anfangen?

00:08:19: Wenn nicht schon geschehen, dann wären meine konkreten Empfehlungen die folgenden.

00:08:23: Identifikationen von Infrastruktur, die eine effiziente Leistungserbringung von Inhalten der Hybridiages außerhalb der gängigen Krankenhausstrukturen, also Zentral-OP zum Beispiel, ermöglicht.

00:08:38: Das wären MVZ.

00:08:41: Das wären ambulante OP-Zentren, das wären Räumlichkeiten,

00:08:45: die

00:08:45: möglicherweise zu einer solchen Infrastruktur ausgebaut werden könnten.

00:08:51: Zweitens kurze Wege und schlanke Prozesse, sowohl für die Leistungserbringer als auch für die Patientinnen und Patienten.

00:08:59: Das heißt, Ärztinnen und Ärzte sollten für bestimmte Zeiträume immer entweder im vollstationären Krankenhausbetrieb oder im nicht stationären Betrieb tätig sein.

00:09:09: Ein halben Tag hier und ein halben Tag da hat sich nach meiner Erfahrung nicht bewährt und streut Sand in das Getriebe der entsprechenden Abläufe.

00:09:22: Drittens die Schaffung von Strukturen, die eine effiziente postoperative Anbindung der Patientinnen und Patienten ermöglichen.

00:09:31: Das ist nach meiner Auffassung ein Feld, was derzeit noch viel zu wenig Beachtung findet.

00:09:39: Denn ist die postoperative Anbindung für die Patienten erfolgreich geregelt.

00:09:44: Und das sage ich hier an der Stelle ausdrücklich, das kann, muss aber nicht in den Räumlichkeiten der Klinik erfolgen.

00:09:51: Dann fällt die nicht stationäre Leistungserbringung, also die Entlassung der Patienten am gleichen Tag, an dem auch die Operation stattgefunden hat, deutlich leichter.

00:10:03: Können Sie denn eine Prognose darüber abgeben, was das weitere Ausrollen der Hybrid-Dagis auf die Erlös-Hituation der Krankenhäuser haben wird?

00:10:12: Und vielleicht zum Abschluss haben Sie ja auch noch so einen heißen Tipp für unsere Hörerinnen und Hörer.

00:10:18: Ja, ich möchte das Ganze tatsächlich mit einer Eisenbahnmetapher umtreiben, wenn Sie mir das gestatten.

00:10:24: Also der Hybrid-Zug, der ist losgefahren.

00:10:27: im Jahre, mit zunächst mäßiger Geschwindigkeit und hat jetzt im Jahre, den Bahnhof verlassen.

00:10:38: Dieser Zug hat nun für, ganz erheblich an Geschwindigkeit gewonnen.

00:10:45: Und es ist nach meiner ganz persönlichen Meinung, nicht damit zu rechnen, dass die Fahrt dieses Zuges kurz oder mittelfristig wieder auf einem Abstellgleis enden wird.

00:10:56: Dafür ist auch der Druck, der sich aus den Rahmenbedingungen für die Kliniken und auch für die Kostenträger ergibt, viel zu hoch.

00:11:05: Also, ganz im Gegenteil, die Hybrid-Fallpauschalen werden sich nach meiner Meinung als weitere Säule der Leistungserbringung zwischen AOP und stationären Fallpauschalen etablieren.

00:11:18: Der Zug wird in den kommenden Jahren noch weiter an Geschwindigkeit zunehmen.

00:11:24: Und es werden bei ungebremster Fahrt weitere Waggons angehängt werden.

00:11:28: Denken Sie daran, dass ja das Ziel, eine bestimmte Fallzahl über Hybridfallpauschalen abzurechnen.

00:11:31: Jetzt für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für für.

00:11:50: verdoppelt werden soll auf dann zwei Millionen Fälle.

00:11:51: Das heißt, wer noch ein Ticket mit einem Fensterplatz in diesem Zug erwerben möchte, der sollte schnell und konsequent handeln.

00:11:59: Mein Tipp in diesem Zusammenhang lautet Sektor übergreifendes Denken aus der Patientenperspektive.

00:12:08: Und zwar ganz stringent aus der Patientenperspektive vor der Behandlung, bei der Behandlung, und auch nach der Behandlung.

00:12:18: Das wird den Strukturwandel nachhaltig unterstützen.

00:12:23: Ja, klasse.

00:12:24: Vielen lieben Dank, Herr Franz, für Ihre Antworten und die spannenden Infos.

00:12:28: Und ja, vielen Dank, dass Sie mitgemacht haben.

00:12:31: Ich freue mich, dass Sie zu Gast in unserem Podcast waren.

00:12:33: Liebe Frau Kopp, ganz herzlichen Dank.

00:12:35: Es hat mich auch sehr gefreut.

00:12:37: Ja, und in der Januar-Ausgabe der KU Gesundheitsmanagement gibt es außerdem noch einen informativen Artikel ihres Geschäftspartners, von Herrn Andreas Wenke, zum Thema Vorhaltefinanzierung im Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz, an dieser Stelle als kleiner Liese-Tipp.

00:12:53: Außerdem möchten wir Sie unsere Hörerinnen und Hörer herzlich einladen, unsere neue online Themenseite zum Thema Abrechnung und Erlöse zu besuchen.

00:13:01: Diese ergänzt unseren Schwerpunkt aus der Printausgabe und wird über die nächsten drei Monate kontinuierlich um weitere aktuelle digitale Inhalte erweitert werden.

00:13:11: Wir freuen uns auf Ihren Besuch, auf Ihre Anregungen und Ihr Feedback.

00:13:16: Den Link binden Sie in den Shownotes.

00:13:27: Liebe Hörerinnen und Hörer, vielen Dank für Ihr Interesse an unserem KU Podcast.

00:13:32: In der nächsten Folge widmen wir uns wieder einem spannenden Thema aus dem Gesundheitsmanagement.

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